In Deutschland befinden sich rund 87 Prozent der Bevölkerung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und rund 11 Prozent haben eine private Krankenversicherung (PKV).

Bedingungen für die PKV

In der PKV können sich nur Angestellte versichern lassen, deren Jahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von rund 64.000 Euro liegt. Auch Selbstständige und Beamte können sich privat krankenversichern. Die Beitragshöhe für die PKV richtet sich nach dem Umfang der Krankenkassenleistungen. Entscheidend sind ferner das Alter der Versicherten sowie deren aktueller Gesundheitszustand. In der PKV müssen Versicherte zusätzliche Beiträge zahlen, wenn sie ihre Familie mitversichern wollen. Mit zunehmendem Alter oder bei einem schlechten Gesundheitszustand erhöhen sich auch die Beiträge zur PKV entsprechend. Behandlungskosten und Kosten für Medikamente werden von der PKV erst im Nachhinein erstattet. Versicherte müssen die Kosten dafür zunächst selbst tragen und erhalten auf Antrag zumindest einen Teil der Kosten wieder von der PKV rückerstattet.

Die PKV in Deutschland

Die PKV in Deutschland - Richtlinien für die Krankenversicherung

Die PKV gilt in Deutschland als Krankenvollversicherung und wird zurzeit von über 40 verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten. Die Vorteile einer PKV gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung liegen hauptsächlich in folgenden Bereichen:

* Kürzere Wartezeiten für OPs oder Behandlungstermine

* Garantierte Leistungen

* Individuell anpassbare Gestaltung der Tarife

* Vom Einkommen unabhängige Beitragsmodelle

Wer sich in der PKV versichern lässt, kann ab einem Alter von 55 Jahren jedoch nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren!

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